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Wanderungen auf der Geltinger Birk

Zu jedem Gelting Besuch gehört ein ausgiebiger Spaziergang „um die Birk“. Denn hier erlebt man die Natur von ihrer ursprünglichsten Seite. Links lässt man seinen Blick über das seichte Wasser des Geltinger Noors hinaus aufs Meer schweifen, rechts grüßt erst die reetgedeckte Mühle Charlotte, bis man weiter auf dem Weg in die unberührte Natur eintaucht und Highlandern und Koniks beim Grasen zusieht.

An den Eingängen zur Birk stehen Parkplätze zur Verfügung. Von dort aus geht es auf den etwa 12 Kilometer langen Weg „um die Birk“, den man entweder vom Geltinger Noor und der Mühle Charlotte bei Goldhöft oder vom Falshöfter Leuchtturm aus antritt. Der erschlossene Wander- und Radweg führt überwiegend auf dem Deich rund um das Naturschutzgebiet vom einen zum jeweils anderen Birk-Eingang. Dabei begegnen Wanderer von Goldhöft aus zunächst skurilen Bäumen wie den Windflüchtern, die dem Küstenwind im Laufe der Jahre nachgegeben haben, bis sie die Naturschutzwarthütte erreichen.

Von hier aus geht es auf den Deich wo im Sommer Brombeeren, Heckenrosen und der blutrote Storchschnabel den Weg säumen. Wurde das Eichenkratt mit seinen Krüppeleichen passiert, ist nach etwa zwei bis drei Stunden das Ziel, der Falshöfter Leuchtturm nicht mehr weit. Ein neuer Weg von Falshöft zur Mühle Charlotte macht den Rundweg um die Birk über attraktive Wege komplett. Auch ein kurzer Abstecher ins Grün der Birk lohnt sich aber allemal. So kann man von Nieby aus quer durch das Gebiet bis nach Bevereoe wandern und dabei abschnittsweise den Rindern auf ihren Weideflächen direkt über die Schultern schauen.

Über Wanderwege und die Gegebenheiten auf der Birk informiert die Integrierte Station in Falshöft sowie die Tourist-Informationen in den umliegenden Orten. Dort gibt es auch Kartenmaterial, das die Navigation im Naturschutzgebiet erleichtert.

Die Birk steht unter Naturschutz. Aus diesem Grund sollten Birk-Entdecker diese nur auf den ausgewiesenen Wanderwegen erkunden und auch auf den Weideflächen nur die gekennzeichneten Wege nutzen, von wo aus die Tiere sich in der Regel bestens beobachten lassen. Hunde sind auf der Birk erlaubt, sollten aber an der kurzen Leine geführt werden. Freilaufende Hunde können die Wildpferde beunruhigen und so ungewollt schlimme Unfälle verursachen. Die Tiere sollten auf keinen Fall gefüttert werden. Wildpferde sind an Rauhfutter gewöhnt und kennen nichts anderes. Brot und Zucker können für die Koniks sehr gefährlich werden. Tiere, die durch Fütterungen vermehrt zu Bettlern werden, können für Wanderer zudem gefährlich und lästig sein.

Wer etwas mehr über das Naturparadies Geltinger Birk erfahren möchte, ist mit einer geführten Wanderung bestens beraten. Diese werden besonders im Sommer laufend angeboten. Auf Anfrage führt die Integrierte Station Falshöft Führungen aber auch während des ganzen Jahres durch. Von der Station aus werden zudem wöchentlich mehrfach Führungen oder Spiel- und Kescherveranstaltungen angeboten. Termine erfahren Wanderfreunde direkt an der Integrierten Station.

Die Geltinger Pastorin Linde bietet im Sommer in den frühen Morgenstunden ein ganz besonderes Birk-Erlebnis: Eine von ihr geleitete Wanderung führt der aufgehenden Sonne entgegen. Am Ende der Reise durch das Naturschutzgebiet wartet ein ausgiebiges Frühstück am Falshöfter Ostseestrand.